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ONE STOP REAL ESTATE
Ausgabe 22 / Oktober 2007

Auge in Auge mit kreisenden Haien

Aquarium und Strand Mae Ramphueng sind Attraktionen in Rayong

In den mehrere tausend Liter Wasser fassenden Tanks kann das Schwarmverhalten der Fische beobachtet werden.

Das kleine Ban Phe östlich der Provinzhauptstadt Rayong ist Touristen als Zielort zur Überfahrt auf die Koh Samet bekannt. Thais decken sich auf den Märkten mit Meeresfrüchten, Obst, Gemüse und Trockennahrung ein. Mit dem Rayong Aquarium hat das geschäftige Fischerdorf eine Attraktion zu bieten: Blick in die tropische Unterwasserwelt. In zahlreichen kleinen Aquarien, einem säulengleichen Wasserturm, der von einer Wendeltreppe vom Keller bis zum Erdgeschoss eingesehen werden kann, sowie in grösseren Tanks mit Panoramafenstern sind die unterschiedlichen Lebensformen in den Meeren vor Thailand zu bewundern. Ein Höhepunkt des Rundgangs: Ein verglaster Tunnel führt einige Meter durch die Aquakultur. Der Tunnel vermittelt den Eindruck, als wäre der Besucher unter Wasser und inmitten der Tiere.

Das unter der Aufsicht des Departments of Fisheries Ministery of Agriculture and Cooperative stehende Gebäude ist ebenerdig und bietet inklusive Keller zwei Ebenen. Das Ausflugsziel steht auf dem weitläufigen Gelände des Eastern Marine Fisheries Research and Development Center wenige Kilometer westlich von Ban Phe.

Dieser Tunnel führt einige Meter durch die Aquakultur. Die Besucher fühlen sich inmitten des Meeres und umgeben von Fischen.

Vor dem Eingang zum Aquarium sehen die Besucher im Aussenbecken Riesenschildkröten, Rochen und andere Fische. In Dutzenden kleinen Aquarien, riesigen Tanks und in vielen tausend Liter Wasser fassenden Becken schwimmen rund 200 im Meer lebende Arten, darunter viele geschützte. Die grösste Zahl mariner Arten findet sich in tropischen Meeren, vor allem in der Nähe von Korallenriffen.

In Ban Phe sind es Seesterne, Korallen, Krebse, Tintenfische, Garnelen, Schmetterlingsfische, Barsche, Seepferdchen, Hummer, Groupers, Muscheln und, und, und. Bunte, vielfarbige Anemonenfische leben in enger Gemeinschaft mit Seeanemonen. Sie sind immun gegen die giftigen Nesselzellen der Seeanemonen und profitieren von deren Schutz. Als Gegenleistung nehmen die Seeanemonen Nahrungsreste der Fische auf.

Vor den grossen Tanks verfolgen Kinder und Erwachsene mit Staunen und Begeisterung die Schwarmgruppierungen. Hier werden die Freischwimmer in Schwärmen gehalten, und jeder kann das eindrucksvolle Schwarmverhalten der Fische studieren. Immer wieder ziehen die Fische am Panoramafenster vorbei. Und der Besucher ist Auge in Auge mit kreisenden Haien wie dem Zebrahai, der vorwiegend Krebstiere erbeutet.

Mit grossem Vergnügen spielen, plantschen und schwimmen Kinder im Wasser.

Ein Mangroven-Brackwasser-Becken macht auf die Gefährdung der Mangrovenwälder in Thailand aufmerksam. Neben der Unterwasserfarbenpracht stehen Hinweise auf Thai und Englisch zu Meeresleben und Ökosystem unter Wasser im Mittelpunkt des Rundgangs: Infos und Ausstellungen zu Muscheln, Seesternen, zum Tsunami erschütternde Fotos von der Katastrophe, den Toten und Überlebenden sowie dem inzwischen installierten Alarmsystem. Weitere Themen sind Fischfang, Schiffe und Netze, Artenschutz, für Menschen gefährliche toxische Fische, giftige Seeschlangen, Delfine, Haie und Wale.

Nach dem lohnenswerten Einblick in die Unterwasserfauna und -flora geht es durch das Dorf zurück in Richtung Ban Phe. An der ersten breiten Strasse biegen wir links ab und folgen nach einigen hundert Metern links dem Hinweisschild „Mae Ramphueng“. Die Fahrt führt am Luxushotel Rayong Resort vorbei zum Nationalpark Khao Laem Ya - Moo Koh Samet. Auf dem Berg befinden sich das Hauptquartier des Nationalparks und mehrere Wanderwege. Von dort haben Spaziergänger einen weiten Blick auf die Koh Samet und die Küste Rayongs.

Breit und rund acht Kilometer lang ist der Strand Mae Ramphueng in Rayong.

Wir folgen der schmalen Landstrasse bis zum Strand Mae Ramphueng. Er ist mit etwa acht Kilometern einer der längsten Strandabschnitte dieser Region und eine der bekanntesten Attraktionen Rayongs. Am Strand Mae Ramphueng gibt`s zahlreiche Hotels, Gästehäuser und Bungalows. Sie werden nicht nur von Thais, sondern ebenso von Ausländern für einen Kurzurlaub gebucht.

Der breite Sandstrand lädt zum Verweilen und zu einem Bad im Meer ein. Doch Schwimmer sollten vorsichtig sein und sich nicht zu weit hinaus wagen. Jedes Jahr ertrinken hier mehrere Badegäste. Thais und ausländische Touristen unterschätzen den hohen Wellengang und die reissende Unterwasserströmung.

Unter schattigen Bäumen gibt`s Liegestühle, auch stehen Sonnenschirme bereit. Wer sich ein Strandrestaurant aussucht, darf sich im Liegestuhl gebührenfrei erholen und frische Meeresfrüchte, einen Papaya-Salat oder ein Reisgericht schmecken lassen.

Wegbeschreibung von Pattaya: Auf dem Highway 3 über Sattahip nach Rayong oder auf dem Highway 36 nach Rayong und dann jeweils weiter in Richtung Klaeng/Chantaburi. Auf das Hinweisschild zum Ort Ban Phe achten. Vom Highway 3 rechts abbiegen und der Strasse bis zur letzten Kreuzung folgen. Dann rechts halten. Vorbei an mehreren Seafood-Restaurants und Geschäften mit Schmuck, Gebrauchsgegenständen und Souvenirs aus Muscheln bis zum Gelände des Eastern Marine Fisheries Research and Development Center. Das Rayong Aquarium ist mittwochs bis freitags von 10 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet (Montag und Dienstag geschlossen). Erwachsene zahlen 20 Baht, Jugendliche und Kinder 10 Baht.

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