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Ausgabe 17 / August 2008
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Hua Hin

Das Bild zeigt: Heidi von Heidi’s Gardenrestaurant und der Bürgermeister von Hua Hin am 29. Juli.
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Im Namen der Aktion „clean food good taste” durfte die Schweizerin Heidi die Auszeichnung vom Bürgermeister von Hua Hin, Jira Pongpaiboon, persönlich entgegennehmen. Diesem Anlass vorausgegangen waren zahlreiche Tests in Restaurant, Küche, Abwaschbereich und Toilette in Bezug auf Sauberkeit und Hygiene. Unter den etwas über 40 Restaurants von Hua Hin, die ausgezeichnet wurden, war Heidi als einzige Farang-Frau anwesend. Es war ein gelungener Anlass mit viel Information über gesundes Essen und Sauberkeit. Alles war bestens organisiert, und es gab zu Mittag ein Lunchpaket inkl. Dessert.
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Hotelbesitzer sollen Gäste vor Kriminellen warnen
Polizeioberst Kasana Jaemsawang, der Superintendent von Hua Hin, hat auf einer Tagung der Tourismus-Vereinigung Hua Hin - Cha-am alle Hotelbesitzer dazu aufgefordert, ihre Gäste darauf hinzuweisen und ihnen zu raten, beim abendlichen Bummel nur kleine Täschchen und keine Wertsachen bei sich zu tragen.
Die überwiegende Mehrzahl aller kriminellen Straftaten seien Raubüberfälle auf ausländische Touristen im Umfeld von Hotels der Stadt in der Zeit zwischen 19.00 und 23.00 Uhr. Die Polizei patrouilliere zwar zu Fuss und auf Motorrädern in den Risiko-Bezirken, doch ihre Personalstärke reiche nicht aus. Deshalb sollen die Abteilungen für Verbrechensbekämpfung und -aufklärung sowie die Verkehrspolizei so eng wie möglich als Team zusammenarbeiten.
Die Hoteleigentümer sollen ihre Gäste dazu anhalten, die Türen und Schlösser ihrer Zimmer täglich zu überprüfen. Es komme häufig vor, dass sich Kriminelle als thailändische Touristen getarnt besonders in 2- und 3-Sterne-Hotels einmieten und dann in die benachbarten Zimmer einbrechen, wenn deren Bewohner ausgegangen sind.
Die angesprochenen Unternehmer nörgelten ihrerseit über die nicht ausreichende Präsenz der Polizei und forderten verstärkte Streifen in den gefährdeten Bezirken der Stadt. Superintendent Kasana akzeptierte diese Forderungen und sagte zu, sie an seine vorgesetzte Dienststelle weiterzuleiten, um diese Unzulänglichkeiten aus der Welt zu schaffen. Hua Hin solle auch in Zukunft einer der besten Urlaubsorte Thailands bleiben.
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Denken Sie immer an Ihren Helm?
Hua Hin ist voller Motorräder, wie viele andere thailändische Städte auch. Die meisten Fahrer sind zwar Thais, doch auch immer mehr Ausländer, die entweder hier leben oder nur Urlaub machen, verlieren ihr Herz an die zweizylindrigen Drahtesel. Erstaunlicherweise ziehen es die meisten vor, ohne Helm zu fahren, obwohl doch allen klar sein müsste, dass sie bei einem Sturz mit dem Kopf auf den Boden, selbst bei niedriger Geschwindigkeit, ganz schnell im Jenseits landen könnten.
In Hua Hin verlangt die Polizei, dass jeder, der ein Motorrad fährt, einen Helm zu tragen hat. Sie hat bestimmte Checkpoints eingerichtet, die zumindest jeder Einheimische kennt und mit Leichtigkeit umfahren kann. Selten werden unbehelmte Fahrer an Stellen kontrolliert, an denen sie es nicht erwartet haben. Wer erwischt wird, hat 200 Baht zu zahlen, und zwar auf der Polizeistation in Hua Hin. Der Polizist behält ID-Card oder Führerschein, bis der Übeltäter mit Quittung wieder auftaucht.
Für einen Ausländer sind 200 Baht kein Beinbruch, und sie werden in der Regel mit einem Lächeln bezahlt. Die Ärgernisse an der Sache sind der Trip zur Polizeistation, die vor der Kasse zu erwartende Schlange der Leidensgenossen und der Weg zurück zum Tatort. Also nochmal: In Hua Hin muss nur der Fahrer einen Helm tragen, und nur zwei Personen dürfen auf dem Motorrad sitzen. Offenbar darf in Thailand jede örtliche Polizeidienststelle ein Gesetz nach Belieben auslegen. Denn in Pattaya muss auch der Sozius behelmt sein, und wer auf die Zahl der Passagiere achtet, kommt zu dem Schluss, dass diese hier unbegrenzt sein muss.
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