Vier Pakete für Langzeiturlauber
Thai Longstay Management konzentriert sich auf Dienstleistungen
Das im September 2002 von der Regierung des gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra gegründete Unternehmen Thai Longstay Management (TLM) hofft in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen zu schreiben. Nach fünf erfolglosen Jahren hatten Regierung und die staatliche Tourismusbehörde (TAT) als Aufsichtsbehörde TLM neu strukturiert und seine Aufgaben neu formuliert. Jetzt bietet TLM Langzeittouristen vier unterschiedliche Pakete bzw. Mitgliedschaften an.
Für 28.000 Baht gibt`s die ein Jahr gültige Platinum-Card. Sie beinhaltet ein Multiple-Re-Entry-Visum, bevorzugte und schnelle Abwicklung an den Schaltern der Immigration auf den Flugplätzen, einen thailändischen Führerschein und Preisnachlässe bei ärztlicher Behandlung, in Spas, Hotels, Restaurants und auf Golfplätzen.
Die ebenfalls ein Jahr gültige goldene Mitgliedschaft kostet 20.000 Baht. Dafür gibt`s ein Single-Entry-Visum und weitere Vergünstigungen wie bei Platin. Silber ist für 12.000 Baht erhältlich und bietet dem Besitzer zwölf Monate eine schnelle Abwicklung bei der Ein- und Ausreise und Preisnachlässe. 1.500 Baht müssen für die Ruby-Mitgliedschaft gezahlt werden. Der Typ Rubin gilt 20 Tage und ermöglicht einen Antrag auf ein Langzeit-Visum und eine einmalige zügige Abfertigung durch die Immigration. Zudem gibt`s Rabatte wie unter Platinum-Card aufgeführt.
Das Unternehmen TLM war mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, Ausländer zu einem längeren Aufenthalt in Thailand zu bewegen. Doch die Mitarbeiter sahen ihre vorrangige Aufgabe darin, Ausländer zu Investitionen in Apartments und Wohnhäusern aufzufordern. Künftig soll sich das Thai Longstay Management mehr auf Dienstleistungen und Betreuung von Langzeiturlaubern konzentrieren.
Während TLM im Juli letzten Jahres gerade Mal 130 Mitglieder hatte, sollen es Ende dieses Jahres bereits über 13.000 sein. Von den 4.503 neuen Mitgliedern im ersten Quartal 2008 haben nach Angaben von TLM 3.000 Immobilien im Gesamtwert von über fünf Milliarden Baht erworben.
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